Miriam Knibbeler

Exhibition Territorium
19-09-2026 -30-11-2026

Kunstwerk von Miriam Knibbeler
Kunstwerk von Miriam Knibbeler

Miriam Knibbeler – Wax sculpturesEine hockende, kahle menschliche Figur balanciert auf einem verwitterten Holzpfahl in Not Yet. Die matte, blasse Wachshaut verrät die Spuren des Modellierens. Der Körper ist zusammengezogen, die Augen geschlossen, die Arme hängen schlaff am Holz. Eine Stille liegt in der Luft, die reibt: dies ist ein Wesen, das noch nicht ganz fertig ist — oder gerade der menschlichen Form entgleitet.In Sleeping Moose verlagert sich die physische Spannung in eine tierische Gestalt. Ein elastischer, schlafender Leib hängt schwer über den Rand eines Tisches. Das weiche Material wirkt beinahe kalt und fleischlich, als verlöre eine Gestalt ihre Form in dem Moment, in dem kein Bewusstsein mehr in ihr ist.Das bronzene Becoming steht dem als Gegenstück gegenüber. Wo die Wachsfiguren vorläufig und formbar erscheinen, trägt Bronze ein uraltes, rituelles Gewicht. Die Figur weckt Erinnerungen an heidnische Idole und hybride Wesen. Aus Wachs und Bronze entsteht eine Versammlung von Körpern, die zwischen Mensch, Tier und Fossil schweben — festgehalten im Augenblick knapp vor oder knapp nach einer Verwandlung.

Biografie Miriam Knibbeler | Wellington, Neuseeland, 1981

Miriam Knibbeler schafft ausdrucksstarke, stille Skulpturen von Menschen, Tieren und hybriden Formen. Ihre Arbeit entspringt einer tiefen Verbundenheit mit dem Leben. 2012 schloss sie die Kunstakademie in Groningen ab.

Indem sie sowohl mit klassischen Materialien wie Bronze und Keramik als auch mit unkonventionelleren wie Wachs arbeitet, erkundet Knibbeler das emotionale und symbolische Potenzial der Materie selbst. Besonders Wachs besitzt eine einzigartige Dualität: greifbar und physisch, zugleich durchscheinend und ätherisch — anwesend und abwesend zugleich. Das verleiht ihren Skulpturen eine besondere Sanftheit, eine zurückhaltende Sinnlichkeit und eine beinahe atmende Präsenz.

Durch subtile Verschiebungen in Maßstab und Verformung führt sie einen Hauch von Surrealismus ein, der oft eher gespürt als gesehen wird. Ihre Skulpturen sind poetisch, intim und sinnlich; sie erkunden Themen wie Transformation und Körperlichkeit, oft mit einem mystischen Unterton.

Mit ihrer künstlerischen Präzision und symbolischen Bildsprache stellt Knibbeler sich in die klassische Bildhauertradition, während ihr Umgang mit Form und Material dem Werk einen ausgesprochen zeitgenössischen und zutiefst persönlichen Charakter gibt.

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2026 - 2025 - 2024

      • Er mag gehuild worden – Nieuwe Vide, Haarlem
      • Verzoek om Stilte – ictura, Groningen
      • Art Noord with gallery Ann’s Art – Museum Belvédère, Heerenveen
      • Afscheidsexpositie Philip Elchers – Pictura, Groningen

FRÜHERE JAHRE (Auswahl)

      • Als de dood – Museum Belvédère, Heerenveen
      • Dierbaar – Westfries Museum, Hoorn
      • The Last Pet – a tribute to dead animals –Museum Tot Zover, Amsterdam
      • Art Noord with Philip Elchers – Museum Belvédère, Heerenveen
      • 'Drifter’ and ‘Tribute’ – Museum Belvédère, Heerenveen
      • Illusions’ with Andrea Cziesso – Gallery Beukenhof Phoenix, Belgium
      • Art3f – FAIR, Paris (Niederlande)
      • ARTS & Vintage #5 – Ververs Gallery, Amsterdam

AUSZEICHNUNGEN

      • Leidsch Dagblad Publikumpreis - Beelden in Leiden - 2015

SAMMLUNGEN

      • Menzis - Niederlande
      • Museum MORE- Gorssel
      • Museum MORE - Ruurlo

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