Joyce Eijkhout

Ausstellung  Humanoids
13.06.2026–31.08.2026

Kunstwerk von Joyce Eijkhout

Skills 2025 100x120cm.

Kunstwerk von Joyce Eijkhout

Nitwits 2026 100xx120cm.

Joyce Eijkhout – Humanoids

In der Eröffnungsausstellung Humanoids zeigt Joyce Eijkhout zwei Arbeiten, die auf subtile Weise die Verletzlichkeit und Sehnsucht des heutigen Menschen berühren.

In einem Werk sehen wir zwei kindlich wirkende Figuren nebeneinander: eine sitzt auf einem Stuhl, die andere steht. Sie tragen einfache, fast puppenhafte Kleidung und glatte weiße Frisuren. Ihre weichen, rosafarbenen Körper und unbeholfenen Haltungen lassen sie zugleich unschuldig und beunruhigend erscheinen. Sie wirken anwesend und doch zurückgezogen – als wären sie in einer eigenen zerbrechlichen Welt eingeschlossen.

Daneben präsentiert Eijkhout ein großes neues Werk (120 × 100 cm) mit zwei nackten, rosafarbenen Figuren von beinahe kindlichen Proportionen, die in einem engen, gerahmten Raum nebeneinandersitzen. Ihre Köpfe scheinen von bemalten, mit Klebeband befestigten Papierbögen bedeckt zu sein, in die jeweils zwei runde Öffnungen geschnitten wurden. Durch diese Öffnungen blicken echte Augen nach außen: wachsam und zugleich in der Inszenierung gefangen.

Es entsteht ein stilles und zugleich verstörendes Bild. Die Figuren sind körperlich anwesend, ihre Identität bleibt jedoch teilweise verborgen. Das Werk vermittelt eine eigentümliche Mischung aus Unschuld, Beobachtung und Isolation – als würden die Figuren zugleich sehen und gesehen werden.

Eijkhouts Werk bewegt sich zwischen Zärtlichkeit und Unbehagen. Ihre Humanoiden sind weder Helden noch Opfer, sondern Wesen, die suchen, stolpern, sich sehnen und anpassen. In ihrer Unbeholfenheit und ihren stillen Versuchen, in einer zugleich zu großen und zu engen Welt Bedeutung zu finden, sind sie unmittelbar erkennbar. Mit ihrer eigenwilligen, sensiblen Bildsprache erkundet Eijkhout die Grenzen des Menschlichen.

BIOGRAFIE

Joyce Eijkhout
Delft, 23.10.1968

1997 schloss Joyce Eijkhout ihr Studium an der ABK Minerva mit Auszeichnung ab.

Von Beginn an faszinieren sie philosophische Fragen: die Reise des Odysseus, der Einfluss der Familiengeschichte und die Frage, welche Erfahrungen, Erinnerungen oder ungelebten Leben sich von Generation zu Generation wiederholen.

Fragen zu Anlage und Umwelt

Als ich damals meine zweijährige Tochter betrachtete, sah ich ein neues Leben – unbefangen, neugierig und voller Freude, wie eine noch unbeschriebene Seite. Zugleich fragte ich mich, wie viele Erinnerungen, Gefühle und wie viel Familiengeschichte bereits in ihr vorhanden waren. Und ob und wie man der Grausamkeit der Wiederholung entkommen kann. Dieses Spannungsfeld bildet, zusammen mit meinen Erfahrungen und Empfindungen als Frau sowie der Ambivalenz und dem Leid in Beziehungen, seither den Kern meiner Arbeit.

Diese philosophischen Fragen und erwachsenen Emotionen verbinde ich mit Kinderfiguren und ihrer verletzlichen Gegenwart. Gerade die Verbindung von Unschuld und emotionaler Aufladung erzeugt eine verfremdende Atmosphäre. In einem magisch oder absurd realistischen Stil platziere ich Figuren in inszenierten Kulissen, die an ein Filmset oder Fotostudio erinnern – vergleichbar mit gemalten Hintergründen romantischer Gärten oder Hafenansichten, wie sie im 19. und 20. Jahrhundert für Porträts verwendet wurden.

Die Nähte der Wände und Ecken bleiben dezent sichtbar. Dadurch bleibt unklar, ob die Umgebung wirklich existiert oder fiktiv ist.

— wie Alice im Wunderland —

Absurder Realismus
Dadaismus
Leipziger Schule

CV

  • 28. März 2022 Dokumentarfilm "Oorlog in Westerbork"
    Art Direction für diesen Dokumentarfilm
    Erstellt von Erik Blom und Frénk van der Linden
  • 2022 Ausstellung Ann's Art in Groningen
  • 2021 set designer film Frénk van der Linden en Eric Blom
  • 2019 - heute Dozentin Klassieke Academie en De Porträtschool te Groningen
  • 2019 Porträt Frans Haks en Mendini, Teil des Films 25 jaar Groninger Museum
    Ein Film von Frénk van der Linden en Eric Blom
  • 2019 Porträt Frans Haks voor Cover muziek Bearproject 25 jaar Groninger museum
  • 2019 Ann's Art Groningen-Vos Interieur
  • 2018 Porträts unter anderem von Jean Klijnen en de regisseur Eric Blom
  • 2018 Albumcover Eric Blom "Suburb Music"
  • 2018 Visuals und Kulissen für medisch hooikoorts-instructie filmpje van regisseur Eric Blom
  • 2018 Visuals/Kulissen Kawaii Abend in der Vorstin in Hilversum op 7 september
  • 2017 Expo theater Dillewijn in Ankeveen met o.a lightdesigner Fred van Vliet
  • 2017 Imago Mundi van Luigi Benetton Italië
  • 2017 Galerie Zofier in Workum
  • 2016 Realismusmesse Amsterdam met Collectie Harms
  • 2016 Galerie Lilly Zeligman Laren
  • 2016 Ann's Art Groningen-Vos interieur
  • 2015 Ann's Art Groningen
  • 2014 Ann's Art Groningen
  • 2013 Ostrale Dresden, Internationale Messe für zeitgenössische Kunst
  • 2013 Smelik&Stokking
  • 2013 Porträt Jan Siebelink opgenomen in schrijversprentenboek 58
    "Het wonder dat mij is geschied” door Jan Siebelink
  • 2013 Galerie Rolf Laimbock Amsterdam, Salon d'art
  • 2013 Galerie Ann's Art Groningen
  • 2011-2012 Smelik & Stokking Amsterdam
  • 2010 Tentoonstelling Museum van Lien in Fijnaart
  • 2009 Teilnahme an der Fernsehsendung "Sterren op het doek" Omroep Max
  • 2008 Werk angekauft Stadt Haarlem
  • 2008 Art Mix Gallery in Antwerpen met Paul Boswijk en Joost Doornik.
  • 2007 Museum de Buitenplaats in Eelde met o.a Annemarie Busschers, Tamara Muller.
  • 2006-2007 Galerie Vieleers te Amsterdam
  • 2006 Lesetafel “Aap Noot Mies” naar Cornelis Jetses i.o.v. Wolters-Noordhoff voor eigen collectie
  • 2005/2006 Galerie Vieleers Amsterdam
  • 2005 Meerdere portretopdrachten, o.a. Maya Wildevuur.
  • 2004 Illustratieopdracht voor het boekje "gebundelde zonden" van De Grof Lyrische School
  • 2004 Lesetafel “Aap Noot Mies”, geschenkt an Prinses Amalia, Koninklijk Huis.
    Nach dem Vorbild von Cornelis Jetses i.o.v.Wolters-Noordhoff “100 jaar Ot en Sien”
  • 2004 Werk angekauft Drents museum für die Sammlung “Topstukken"
  • 2004 Galerie Jacoba Wijk Groningen unter anderem mit Annemarie Busschers
  • 2003 "Painted reality" Warsschau/Drents museum, Austauschausstellung
  • 2003 Emden met Annemarie Busschers, Annelies Middel
  • 2003 Kunst-RAI Amsterdam galerie Vieleers
  • 2002 Galerie Vieleers unter anderem mit Sam Drukker
  • 2002 SBK-Haarlem. Al het werk aangekocht door het SBK- en Stadt Haarlem.
  • 2002 Werk angekauft door CBK-Amsterdam en CBK-Groningen
  • 2001 Kunst-RAI Amsterdam galerie Vieleers.
  • 2001 Werk angekauft Drents Museum en CBK-Groningen
  • 2001 Galerie Jacoba Wijk Groningen unter anderem mit Klaartje Pander ,Cor Groenenberg
  • 2000 Haf-en KunstRai met Galerie Vieleers
  • 2000 Werk angekauft door Piet Hein Eek
  • 2000 Galerie Vieleers unter anderem mit Sam Drukker, Herman Markard en Olga Wiesse
  • 1999 Galerie Vieleers opening door Piet Hein Eek
  • 1999 Porträtopdracht Bisschop Muller i.o.v. Bisdom Groningen
  • 1998 Galerie Vieleers
  • 1998 Galerie Ank de Groot 's Hertogenbosch i.s.m. Ernst Eijkhout 42 portretten van de familie van Osselen
  • 1998 Galerie Husstege unter anderem mit Lita Cabelut
  • 1997 Abschlussarbeit aangekocht door Piet Hein Eek
  • 1997 Studium mit Auszeichnung abgeschlossen an ABK Minerva Groningen